Terrassengärtnern

Sonne, Wind und Hitze auf der Terrasse

Grow more on your terrace.

Terrassen haben nicht dasselbe Mikroklima wie der Boden unter ihnen. Nach Süden ausgerichtete Wände und helles Pflaster werfen den ganzen Tag über Hitze auf die Pflanzen zurück und schaffen eine Wärmeinsel, die 8 bis 15 Grad wärmer sein kann als die umgebende Luft. In kühlen Klimazonen ist das ein Vorteil für wärmeliebende Kulturen wie Paprika und Basilikum, in ohnehin warmen Städten während sommerlicher Hitzewellen ein ernster Stressfaktor.

Wind ist der andere prägende Faktor. Schon eine leichte Brise ist in der Höhe deutlicher zu spüren, und Böen, die einen Gartenbaum kaum bewegen würden, können die Gefäßerde innerhalb von Stunden austrocknen. Höhere Terrassen und Ecklagen sind am stärksten exponiert. Kartiere die Windrichtung, bevor du Gefäße aufstellst: Nutze feste Aufbauten und dichte Schirmpflanzen, um für empfindliche Kulturen einen Windschatten zu schaffen.

Schattiernetz mit 30 bis 50 Prozent Dichte kann den Hitzestress an den heißesten Lagen mindern, ohne so viel Licht zu nehmen, dass es Fruchtgemüse schadet. Helle Gefäße nehmen außerdem weniger Wärme auf als dunkle und halten den Wurzelbereich auf nach Süden ausgerichteten Terrassen im Sommer kühler.

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