Gemüse auf der Terrasse anbauen
Grow more on your terrace.
Das ertragreichste Terrassengemüse hat ein hohes Verhältnis von Ertrag zu Gefäßgröße. Kirschtomaten stehen dabei verlässlich an der Spitze: Eine einzelne Pflanze in einem 20-Liter-Gefäß bringt in guter Sonne über eine Saison 2 bis 4 kg Früchte. Paprika, Chili, Auberginen und Zucchini folgen dicht dahinter. Alle sind wärmeliebend, profitieren also von den erhöhten Temperaturen, die die meisten Terrassen bieten.
Blattgemüse ist im kleineren Maßstab ertragreich. Pflücksalat, Spinat, Rucola und Grünkohl lassen sich fortlaufend aus Balkonkästen und kleinen Gefäßen ernten. Sie reifen außerdem schneller und können im Frühjahr früher gestartet werden als Fruchtgemüse, was die Ertragssaison verlängert.
Die Techniken, die enttäuschende Terrassen-Gemüsegärten von ertragreichen unterscheiden, sind gleichmäßiges Gießen, ausreichendes Gefäßvolumen und regelmäßiges Düngen. Gefäßerde verliert Nährstoffe schneller als Gartenboden, weil sie so häufig gegossen werden muss. Dünge Fruchtgemüse alle ein bis zwei Wochen mit einem kaliumbetonten Flüssigdünger, sobald es zu blühen beginnt.